8 häufige Fehler im E-Mail Marketing - so geht's besser!

8 häufige Fehler im E-Mail Marketing - so geht's besser!

E-Mail Marketing ist als Teilstrategie im modernen Online-Marketing und insbesondere im Inbound Marketing einfach nicht wegzudenken. Auf digitalem Weg werden Kundenkontakte gepflegt und vertieft. Egal ob sich die E-Mail an einen speziellen Kontakt richtet oder als E-Mailing beziehungsweise Newsletter an eine ganze Reihe von Kontakten geht – die Kommunikation via E-Mail darf in einer digitalen Marketing Strategie nicht fehlen. Aber dann sollte man auch alles richtig machen! Also: aufgepasst im E-Mail-Marketing, so dass Ihnen diese acht häufigen Fehler garantiert nicht passieren..!

1. Der Verteiler fehlt

Kaum zu glauben, aber wahr - einigen Unternehmen fehlt es noch immer an einem Adressverteiler! Dabei gehört das Anlegen eines Verteilers zum Pflichtprogramm im E-Mail Marketing. Je nach Grad Ihrer Zielgruppen-Spezifizierung sollten auch gleich mehrere Verteiler angelegt werden. Haben Ihre Zielgruppen verschiedene Interessen oder gehören Ihre Zielgruppen verschiedenen Geschäfts- beziehungsweise Branchenbereichen an, dann ist eine unterschiedliche Ansprache in den E-Mails auf jeden Fall sinnvoll.

2. An- & Abmelde-Optionen fehlen

Das Verschicken von E-Mails, insbesondere von Newslettern, ohne die Einwilligung des Empfängers gilt hierzulande als unzumutbare Belästigung und ist rechtlich in Paragraph 7 des Gesetztes gegen den unlauteren Wettbewerb festgehalten. Um einem Verstoß vorzubeugen, sollte stets die Einwilligung des Empfängers, bestenfalls durch ein Double-Opt-In-Verfahren, eingeholt werden. Aber auch nachdem der Kontakt seine Einwilligung erteilt hat, sollte die Möglichkeit zur Abmeldung immer gewährleistet sein. Dies kommt letzten Endes auch Ihnen zu gute – so haben Sie stets nur die Kontakte im Verteiler, die sich auch wirklich für Ihre Inhalte interessieren.

3. Die Gestaltung ist fehlerhaft

Eigentlich klar, oder? Ihre E-Mails sollten optisch ansprechend und fehlerfrei sein. Doch häufig werden Umlaute nicht richtig wiedergegeben oder Bilder können nicht angezeigt werden. Dabei ist die professionelle Gestaltung einer E-Mail kein Hexenwerk. Meist gibt es vorgefertigte Templates, die einfach und schnell an die CI des Unternehmens angepasst werden können. Sie müssen nur noch den passenden Content einfügen und fertig ist die professionell gestaltete E-Mail. Ein weiterer Punkt: Im Zeitalter mobiler Endgeräte darf das Responsive Design auf keinen Fall außer Acht gelassen werden! Ihre Inhalte sollten auf allen Endgeräten gleichermaßen gut dargestellt werden können. Möglich ist auch, den Content so anzupassen, dass er noch besser auf Smartphone und Co. zu lesen ist – etwa durch unterschiedliche Titel oder Betreffzeilen.

4. Die E-Mails sind unpersönlich

Anreden wie „Sehr geehrte Damen und Herren“ sind schon in Bewerbungen ein absolutes No-Go, weil verstaubt und unpersönlich. Wagen Sie den Blick in Ihre Daten! Mit Hilfe automatischer Personalisierung können Sie jeden Kontakt direkt mit seinem Namen ansprechen. Das wirkt viel persönlicher und festigt die Kundenbeziehung - ein klares Plus in Sachen Lead-Nurturing. Auch beim Inhalt sollten Sie auf die individuelle Situation des Kunden einzugehen: An welchem Punkt der Buyer’s Journey befindet sich Ihr Kontakt? Welche Inhalte sind für ihn in seiner aktuellen Stufe im Kaufprozess interessant? Schneiden Sie die Themen in Ihrem Newsletter perfekt auf Ihre Zielgruppe zu. Was will sie lesen? Was ist interessant und wichtig? Oder wo liegen ihre Probleme? Eine austauschbare Themenauswahl war gestern. Heute haben Sie die Möglichkeit wirklich Eindruck zu machen – mit Themen, die genau auf die Bedürfnisse des Empfängers zugeschnitten sind.

5. Wenig Tracking und keine Feedback Auswertung

Gerade E-Mail Marketing bietet viele Möglichkeiten zur Analyse und Auswertung von Daten, die für Ihre Kampagne wichtig sind: Was hat Ihre Zielgruppe angeklickt? Oder welches Angebot hat das größte Interesse auf sich gezogen? Analysieren Sie das Verhalten Ihrer Zielgruppe und lernen Sie sie so noch besser kennen. Die gezogenen Rückschlüsse helfen Ihnen dann dabei, die nächste E-Mail-Kampagne noch besser zu gestalten.

Viele Unternehmen halten ihre Arbeit für beendet, nachdem die E-Mails einmal versendet wurden. Wer nachhaltig agieren will, für den fängt die Arbeit jetzt erst an! Werten Sie Ihre Rückmeldungen aus, analysieren Sie Antworten, Klickraten und Co. Auf diesem Weg können Sie immer wieder die Qualität Ihres Newsletters steigern. Vielleicht ist für Sie auch ein Bounce-Management System von Vorteil. Das System erkennt automatisch, wenn E-Mail Adressen nicht erreichbar sind und unterscheidet meist zwischen Hardbounces (permanente Zustellprobleme) und Softbounces (temporäre Zustellprobleme).

6. Social Media Buttons sind nicht vorhanden

Binden Sie SWYN-Buttons (Share With Your Network) in Ihren E-Mails ein, um die crossmedialen Potenziale der Online-Welt optimal auszunutzen. So geben Sie Ihren Interessenten die Möglichkeit relevante Inhalte mit Freunden zu teilen. Sie informieren nicht nur Ihre bereits bestehenden Kontakte, sondern nutzen sie gleichzeitig als Multiplikatoren – gleicher Aufwand, aber potenziell mehr Reichweite.

7. Inhalt und Länge des Newsletters

Denken Sie an Ihre Leser! Was interessiert oder beschäftigt sie wirklich? Passen Sie dahingehend Ihren Content an. Falls Sie zwar den richtigen Riecher für Themen haben, Ihre Mail aber trotzdem nicht zu Ende gelesen wird, könnte der Fehler bei der Länge der Mail liegen. Sie meinen es vielleicht zu gut und erschlagen dabei Ihre Leser regelrecht. Teasern Sie einige wenige interessante Beiträge an und geben Sie Ihrem Kontakt danach selbst die Möglichkeit sich zu dem einen oder anderen Thema tiefer zu informieren – z.B. über eingebettete Links oder CTAs.

8. Der Erfolg steigt nicht zwingend mit der Größe des Verteilers

Je größer Ihre Verteiler-Liste, desto höher der Erfolg des E-Mail Marketings - schließlich erreichen Sie durch eine große Verteiler-Liste mehr Menschen?

Diese Annahme ist schlicht falsch. Denn oft genug entspricht die Anzahl der Kontakte in Ihrem Verteiler nicht der tatsächlichen Anzahl aktiver Leser. Deshalb sollten Sie nachprüfen: Wie viele der Adressen in Ihrem Verteiler existieren wirklich? Und inwieweit verlaufen die Interaktionen mit den E-Mails? Wie sehen zum Beispiel Öffnungs- und Klickraten aus? Nur Leser, die auch wirklich interagieren, zahlen sich auch auf Ihren Marketing-Erfolg aus.

Fazit

Viele der aufgezeigten Fehler sind kinderleicht zu vermeiden. Wichtig ist vor allem zu akzeptieren, dass Sie nie fertig sein werden. Jede E-Mail, die Sie versenden, liefert Ihnen im Nachhinein Daten und Fakten, die aufzeigen, wie Sie sich weiter verbessern können. So steigern Sie die Qualität Ihrer E-Mails, was wiederum Ihre Leser freut – und darum geht es ja schließlich. Niemand will heutzutage anonym und allgemein gehaltene E-Mails, wenn es so einfach ist, E-Mails persönlich zu gestalten. Wenn Sie diese Fehler im E-Mail Marketing vermeiden, steigern Sie mit Sicherheit Ihren Marketing-Erfolg!

 

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