Wie funktioniert Instagram-Marketing?

Posted by Sandra on 10.06.2015 13:48:53

Instagram_Merkel-940x932.pngLaut GWI Social Summary gelten bei den 16 bis 19 jährigen bildorientierte soziale Netzwerke wie YouTube und Instagram als die beliebtesten sozialen Plattformen - vor Facebook. Denn Nutzer wollen visuell angesprochen werden. Das weiß auch Angela Merkel: seit einer Woche hat sie ihren eigenen Instagram Kanal und immerhin schon über 42.000 Abonnenten. Zeit, Instagram einmal genauer unter die Lupe zu nehmen...

1. Das ist Instagram

Instagram ist ein Social Network über das man Fotos und Videos teilen kann. Es hat seit seiner Gründung 2010 mehr als 200 Millionen monatliche Nutzer überall auf der Welt dazugewonnen. Ursprünglich war es eine App für IOS, mittlerweile gibt es sie aber auch für Android, Windows Phone und als Webseite. Hochladen kann man die Fotos und Videos allerdings nur über sein Smartphone. Sofern Kanäle nicht als privat deklariert werden kann jeder die Bilder sehen ohne angemeldet sein zu müssen.

2. Warum ist Instagram interessant für Unternehmen?

Durch die hohe weltweite Popularität erreicht man mit Instagram viele Menschen. Gerade bei jungen Leuten ist es sehr beliebt. Die Gründe: die einfache Anwendung und der Fokus auf Bilder mit kurzen Texten. Mit verschiedenen Filtern lassen sich auch aus gewöhnlichen Fotos kleine Kunstwerke machen. Und das „Sammeln“ von „gefällt-Herzen“ und Abonnenten kann schnell zur kleinen Sucht werden! Nutzen Sie die Bilder für Ihr Storytelling, vermitteln Sie Ihre Unternehmenskultur, den Spirit Ihrer Produkte und zahlen Sie auf Ihre Marke ein! Machen Sie zudem Ihren Twitter-, Facebook- oder Blogauftritt lebhafter indem Sie Ihre Instagram Bilder und kurzen Videos einbinden. Zudem können Sie über aussagekräftige Bilder auf das eigene Unternehmen und Ihren Online Shop verweisen. Oder noch einfacher: Ihren Kunden direkt etwas via Instagram verkaufen. Daran arbeitet Instagram gerade. Mit sponsored Posts und Werbeanzeigen, die sich zukünftig genau auf Alter, Wohnort, Geschlecht und die persönlichen Interessen Ihrer Zielgruppe anpassen machen Sie zusätzlich auf Ihren Auftritt aufmerksam.

 

3. Beispiele aus der Praxis

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Instagram-Krones

Die Nutzung von Instagram-Marketing ist vergleichbar mit der eines Internet Blogs. Nur rücken Bilder an die Stelle der Texte. Auch diese werden chronologisch angezeigt, lassen sich aber nicht nach Kategorien sortieren. Nachfolgend drei Beispiele für Unternehmen, die Instagram nutzen:

Sie posten Bilder und kurze Videos von maximal 15 Sekunden - von neuen Produkten, Mitarbeitern, Veranstaltungen und Szenen hinter den Kulissen. Diese werden kurz kommentiert. Wie bei Twitter hilft die Verwendung von passenden Hashtags, dass die Bilder auch gefunden werden. Durch Eingabe von @ mit den entsprechenden Usernamen dahinter lassen sich andere Instagram Mitglieder direkt ansprechen. Ein bekanntes Beispiel für die effektive Nutzung von Instagram: Ikea hat schon mal einen ganzen Katalog mit Hilfe von Instagram digitalisiert. Das schwedische Möbelunternehmen ließ seine Community ihre Lieblingsprodukte abfotografieren und erhielt so einen komplett digitalisierten Katalog ohne etwas dafür bezahlen zu müssen! Siehe auch: http://vimeo.com/98909669.

 

4. Was ist die Besonderheit von Instagram?

Instagram geht schnell, macht Spaß und kann innerhalb von Sekunden spannende Eindrücke vermitteln. Dank der automatischen Formatierung und der zahlreichen Filter bekommt man einfach tolle Bilder – ganz ohne zusätzliche Bildbearbeitungsprogramme oder gar einen Grafikdesigner. Zudem lassen sich die Bilder einfach in Facebook oder die Webseite einbetten. Die Einschränkungen: die Bilder lassen sich nur chronologisch abbilden und nicht kategorisieren – dazu bräuchte man Pinterest. Zudem lässt sich pro Smartphone nur ein Instagram-Kanal bedienen – schwierig zum Beispiel wenn man private und berufliche Nutzung trennen möchte – oder als Agentur gar Kunden-Accounts mitpflegen möchte. Die etwas unpraktikable Lösung: für jedes Instagram Account ein eigenes Smartphone mitführen...

 

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Topics: Content Marketing, b2b, Community Marketing, Social Media